Prognosen, wo der VfB Suhl in dieser Saison landen wird, sind schwer. Aber darauf zu tippen, dass er am Ende deutlich besser platziert sein wird als Rang sieben im vergangenen Spieljahr - das schlechteste Resultat in den bis dahin sechs Jahren in der 1. Bundesliga - ist sicher realistisch.
Die Mannschaft ist in guter körperlicher Verfassung, vielleicht sogar in besserer als je zuvor. Im Training ist nicht zu übersehen, dass die Spielerinnen Spaß an ihrer täglichen Arbeit haben. Der neue Trainer Jean-Pierre Staelens versucht, die Spaltung der Mannschaft in einen osteuropäischen Teil und dem Rest aufzuweichen. Bisher ist ihm das wunderbar gelungen, die Neuzugänge scheinen ebenfalls völlig integriert.
Nun wird es darauf ankommen, dieses neue Wir-Gefühl so lange wie möglich aufrechtzuerhalten und nicht bei den ersten Schwierigkeiten alles in Frage zu stellen. Dabei sind alle gefordert, vom Trainer bis zur Vereinsführung.



























