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Keine Punkte in ChemnitzAchtbar geschlagen und den Favoriten im zweiten Durchgang ganz schön geärgert - das ist das Resultat der Suhler Volleyballerinnen beim Regionalliga-Auswärtsspiel in Chemnitz. Der CPSV Volleys Chemnitz, bei dem auch die aktuelle VolleyStars-Kapitänin Claudia Steger spielte, untermauert damit seine Aufstiegsambitionen und steht noch ohne Punktverlust an der Tabellenspitze.

In den Sätzen eins und drei, die 14:25 und 15:25 zu Ungunsten des Thüringer Gasts ausgingen, hätte sich Trainer Mathias Fritsch noch etwas mehr Mut von seiner Mannschaft gewünscht: „Etwas frecher im Aufschlag und Angriff hätten wir schon starten können, da war der Respekt vor dem Gegner schon zu spüren.“ Demzufolge sicher konnten die Chemnitzerinnen ihr sehr variables Angriffsspiel aufziehen und die Suhlerinnen unter Druck setzen. Zu viele einfache Fehler waren das zweite Manko am Samstagabend in Sachsen. Erst mit dem zweiten Satz zeigten sich die Südthüringerinnen angriffslustig und spielfreudig. Das Ergebnis war eine klare 10:5 Führung in dieser Phase des Satzes. Die Chemnitzerinnen bewiesen aber, dass sie nicht nur spielerisch, sondern auch kämpferisch ein Spitzenteam sind und kämpften sich auf 15:15 zurück. Von da an hätte ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Satzfinale folgen können, doch das nicht immer glücklich agierende Schiedsgericht hatte mit der ein oder anderen zweifelhaften Entscheidung ein Veto eingelegt. Sei’s drum, der Endstand von 19:25 war schon sowas wie ein Erfolg für das VfB-Team – zumal mit Sophie Tauchert die jüngste Spielerin kurzfristig im Zuspiel eingesetzt wurde und die Herausforderung mit einer ordentlichen Leistung meisterte.  

 Durch das 0:3 und dem gleichzeitigen 3:2 Überraschungssieg von Borna über den HSV Weimar am Sonntag rutschte der VfB wieder unter den ominösen Strich, der den Abstieg bzw. Klassenverbleib ausmacht. Diesen Freitag (6.11.) geht es dann abseits des Ligaalltags zur ersten TVV-Pokal-Hauptrunde nach Gera. Der Geraer VC I verlor sein wichtiges Heimspiel gegen das mit Sonderspielrecht ausgestattete VCO Dresden II glatt 0:3. Ein Gegner, bei dem Trainer Fritsch die eine oder andere Variante für die nächsten wichtigen Duelle in der vierten Liga ausprobieren möchte.

VfB II: S. Tauchert, C. Schriever, A. Habelt, L. Schöberlein, M. Oeltermann, V. Vestner, S. Conrad (L) – K. Lenz, J. Becher, L. Kälber