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Im sonnigen und verschneiten Oberweißbach errang die Oberligamannschaft des VfB 91 Suhl einen starken Sieg gegen den gastgebenden Oberweißbacher SV 1860 und kassierte leider eine unnötige 1:3 Niederlage gegen die Damen des Hermes SV Gera. Damit blieb die Zweite ihrer Serie, die seit dem 2. Spieltag hält, weiter treu und bleibt im Mittelfeld der Oberliga.
Ersatz geschwächt durch Ausfällen von J. Seelig und S. Menz gingen die Suhlerinnen hoch motiviert ins 1. Spiel des Tages gegen den Gastgeber. Schnell in Führung spielte Suhl ihre Stärken in Aufschlag und Angriff aus. Bis 21:16 führte Suhl verdient und klar im 1. Durchgang. Eine kurze Schwäche mit 5 Punktverlusten durch schwache Annahme und daher Problemen im suhler Spielaufbau brachte Oberweißbach noch mal ins Spiel zurück. Doch dieses kurze Aufflammen würde schnell mit klaren Angriffen im Keim erstickt und der Satz endete 25:22 verdient für Suhl. Der 2. und 3. Satz liefen nahezu identisch ab. Offener Schlagabtausch und kämpferisches Spiel auf beiden Seiten sorgten für schöne Ballwechsel. Das wichtigste aus suhler Sicht ist die Nervenstärke die am Satzende für den Sieg sorgte. In beiden Sätzen zum Schluss Rückstände aufholend gewannen die Suhlerinnen die Sätze mit 27:25 und 26:24 und das Spiel damit mit 3:0. Lange feiern war aber noch nicht möglich, da gegen Hermes Gera im 2. Spiel ein ungemütlicher Gegner wartete. Gut ging es los im 1. Satz. Bis 6:6 und 13:15 hielten beide Teams das Spiel offen. Dann brachen die Suhlerinnen durch leider bekanntes unkonzentriertes Spiel etwas ein. Zurück fanden sie nicht mehr und verloren 22:25 den 1. Satz. Viel konzentrierter startet der 2. Durchgang. Trotz deutlicher Führungen von 14:7 und 21:17 gelang es nicht den Satz zu gewinnen. Annahmefehler sowie leichte Fehler in verschiedenen Spielaktionen verhalfen den Geraerinnen zur Wende des Satzes und dem 22:25 Verlust für Suhl. Angespornt und endlich aktionsfreudiger zeigte sich der suhler Nachwuchs im 3. Satz. Deutliche Führungen über den gesamten Satz mit zahlreichen erfolgreichen Angriffen sorgten für ein schnelles 25:13 Satzergebnis. Die Suhlerinnen schienen im Spiel zurück. "Tiebreak" hörte man schon auf suhler Seite. Doch erst musste man den 4. Satz spielen. Hier zeigte sich ein offenes Spiel. Gera witterte den Sieg und kämpfte erbarmungslos und Suhl wollte den 5. Satz erzwingen. Leider konnte das spannungsgeladene Satzfinale nicht mehr positiv gestaltet werden und Hermes sicherte sich so den Satz mit 28:26 und das Spiel mit 3:1.
Wären die Suhlerinnen in den ersten beiden Sätzen nicht so fahrlässig mit ihren Möglichkeiten umgegangen, hätte das Spiel sicher anders ausgehen können. So bleibt als Fazit eine spielerisch und kämpferisch gute Leistung der ersatzgeschwächten Oberligamannschaft und die Absicht es am kommenden Wochenende in Gera gegen Post SV Gera II und SV Stahl Unterwellenborn besser machen zu wollen.

Es Spielten: M. Eberhard, J. Langguth, C. Schriever, E. Maschke, A. Habelt, J. Haspel, K. Lenz, S. Schön