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Am vergangenen Samstag fand das letzte Oberligaheimspiel der 2. Mannschaft des VfB 91 Suhl statt. Mit den Damen des VC Altenburg und des VC Gotha kamen gleich 2 Tabellennachbarn nach Suhl. Durch die Kraftleistung gegen VC Altenburg und dem glanzvollen Auftritt gegen VC Gotha erschmetterten die Suhlerinnen einen 3:2 und einen 3:0 Sieg, was das Klettern in der Tabelle auf den 2. Platz zufolge hatte.
In den Hinspielen mit Niederlagen getroffen sannen die Mädchen das VfB auf Revenge. Im 1. Spiel des Tages bekam man es mit den Altenburgerinnen zu tun. Von Beginn an druckvolle gingen die Suhlerinnen schnell in Führung. Völlig überrumpelt ergaben sich die Skatstädterinnen und verloren den 1. Satz mit 25:11. Wachgerüttelt durch den Satzverlust spielten die VC-Damen nun wieder mit. Ein offener Schlagabtausch entstand, wobei die Suhlerinnen bis 18:22 stets hinten anstanden. Eine Serie von M. Eberhard drehte den Satz und der Ausgang war nun offen. 4 Satzbälle ließen die Suhlerinnen ungenutzt, was Altenburg mit dem eigenen 3. Satzball schaffte und 30:28 den Satz gewann. Der 3. Durchgang war ein Spiegelbild des 1. Satzes. Dominant und druckvoll agierten die Mädchen aus Suhl und sicherten sich verdient den Satz mit 25:16. Im 4. Satz dann wieder offenes Spiel. Hin und her wog der Spielstand. Bis zum 22:22 hielten sich beide Teams den Satzerfolg offen. Mit leichten Fehlern am Satzende auf Suhler Seite entschied den Satzausgang mit 25:22 für Altenburg. Wie so oft in dieser Saison musste der Tiebreak entscheiden. Positiv schienen die Vorzeichen für Suhl, da aus bisher 7 Fünf-Satz-Spielen 5 gewonnen werden könnten. So startete die Heimoffensive mit viel Druck. Angefeuert von den Fans und hochkonzentriert erkämpften sie Punkt um Punkt. Mit 8:4 für Suhl wurden die Seiten gewechselt. Ein Aufschlagfehler und ein umstrittener technischer Fehler bei Altenburg brach die Gegenwehr endgültig. Damit war der Weg zum 15:8 und damit 3:2 Sieg geebnet. Hoch ist die Leistung beider Teams anzurechnen, was sich in einem spannenden Spiel darlegte. Doch bleibt die Frage, wie viel Einfluss und Konsequenz der Schiedsrichter auf das Spielgeschehen haben sollte oder ob mit Fingerspitzengefühl der Spiellauf begleitet wird, damit ein sehr gutes Spiel nicht unter ständigen zum Teil fragwürdigen Unterbrechungen leiden muss. Im 2. Spiel des Tages ging es im Anschluss für die Suhlerinnen gegen die Damen des VC Gotha und um die Frage, wie viel Kraft das 1. Spiel gekostet hat. Von Beginn an auf Augenhöhe entwickelte sich ein gutes Spiel. Es waren keine Zeichnen von konditionellen Problemen bei Suhl zu erkennen. Vielmehr leistet man sich nach deutlichen Zwischenführungen von 10:6 und 17:12 Konzentrationslücken. So kam der Gast unnötig wieder ins Spiel. Doch am Ende blieben die Suhlerinnen standhaft und gewannen den Satz mit 25:23. Im 2. Satz ein ähnliches Bild. Offenes Spiel mit guten Angriffs- und Abwehraktionen auf beiden Seiten prägten den Satz bis 16:16. Durch einen kleinen Zwischensprint zum 20:16 ebneten die Suhlerinnen den Weg zum Satzerfolg, welche mit 25:21 souverän nach hause gespielt wurde. Im 3. Satz startet Gotha stark mit druckvollen Aufschlägen. Doch die 5:0 Führung würde schnell wieder ausgeglichen und ab 11:11 ließen die Suhlerinnen nicht mehr viel anbrennen. Zu hart und platziert waren die Angriffe der Suhlerinnen, was ihren Anspruch auf den Sieg verdeutlichte. Am Ende sicherte sich Suhl mit 25:18 ungefährdet den Satz und damit nach einer glanzvollen spielerischen Leistung den 3:0 Sieg.
Damit war zum einen die Hinspielniederlagen vergessen gemacht und zum anderen sahen die Fans eine sehr gut eingestimmte Zweite, die sich in Topform zeigte. In der Tabelle kletterten die Suhlerinnen damit auf den 2. Tabellenplatz und können am kommenden Samstag in Nordhausen schon vorentscheidend ihren Spitzenplatz in der Tabelle festigen. Ein Dank geht an alle fleißigen Helfer, Klatscher und Unterstützer.

Es spielten: J. Seelig, S. Menz, M. Eberhard, J. Langguth, C. Schriever, E. Maschke, A. Habelt, J. Haspel, S. Schön