Quelle: Freies Wort vom 12.03.2010

Volleyball | VfB Suhl empfängt Potsdam
Suhl - Der Pokal ist nicht zurück, doch das Volleyball-Leben muss weitergehen, und es geht weiter. "Eine Medaille haben wir im Pokal geholt, eine zweite ist in der Liga noch möglich", sagte Jean-Pierre Staelens, Trainer des VfB 91 Suhl. Nach dem verlorenen Pokalfinale gegen den Dresdner SC geht der Alltag in der Bundesliga weiter, und da kommt morgen, 19.30 Uhr, der SC Potsdam in die Wolfsgrube". Für den VfB soll dieses Spiel der Start zu einer Aufholjagd sein, um die Minimalchance auf eine Meisterschaftsmedaille aufrechtzuerhalten. "Natürlich ist die Enttäuschung über das Finale noch im Hinterkopf. Aber der Trainer hat noch einmal deutlich gemacht, dass wir noch Dritter werden können, wenn wir jetzt alles gewinnen", meinte Grit Lehmann. "Diese Chance müssen wir mit allen Händen ergreifen."

Trotz einiger kleiner Verletzungen ist der VfB Suhl gegen den Tabellenneunten natürlich Favorit. Lina Sundströms Platzwunde über dem Auge verheilt gut, sie hat keine Kopfschmerzen mehr. Ein Fragezeichen steht noch hinter Birgit Thumm, die sich auf dem stumpfen Boden von Halle/Westfalen eine Knieschwellung zuzog. Außerdem plagt sich Paulina Gomulka mit Schulterproblemen. "Aber das muss an uns abprallen. Der Verantwortung, dieses Spiel zu gewinnen müssen und werden wir uns stellen", so Jean-Pierre Staelens. "Wir sind hoch motiviert und freuen uns wieder auf eine weiße Wand." Im Pokalendspiel hatten 1800 in weiße Shirts gekleidete VfB-Fans ihr Team unentwegt angefeuert. clf